{ 18. August 2010 }

Bad Langensalza – Protest

In Bad Langensalza findet am 21. August eine erster Protest gegen das geplante Nazi-Zentrum statt.

Wir geben HIER einen Artikel der Thüringer Allgemeinen wieder, welcher über den Kauf des »Bürohaus Europa« berichtete. Die NPD möchte in Bad Langensalza ein eigenes Zentrum, mit Büro – und Veranstaltungsräumen, etablieren. Der 4-geschossige Bau bietet der extremen Rechten eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten.

Doch in Bad Langensalza wird das Geschehen nicht wort- und tatenlos hingenommen. Am Samstag den 21. August 2010 soll ab 10Uhr, durch eine Kundgebung auf dem Augustinerplatz, ein erstes Zeichen gesetzt und Protest sichtbar werden. Die Initiatoren wünschen und freuen sich über Beteiligung und Unterstützung.

Protest-Bad-Langensalza

Das BgR Nordhausen unterstützt die Kundgebung und den Protest gegen das geplante Nazi-Zentrum und ruft ALLE dazu auf, nicht nur in Nordhausen gegen die extreme Rechte und die NPD aktiv zu sein, sondern auch den Protest in der Region zu unterstützen.

An dieser Stelle weisen wir auf einen weiteren Artikel zu dem Thema hin, welcher von Andrea Röpke und Maik Baumgärtner verfasst und am 06. August 2010 bei Blick nach Rechts veröffentlicht wurde.

Neonazis im Bürohaus Europa

Heimlich wollte die thüringische NPD über einen Mittelsmann einen Bürokomplex in Bad Langensalza aufkaufen. Die Pläne wurden zwar bekannt, die NPD quartiert sich aber bereits ein.

Sie hatten geglaubt, das Problem sei mit dem Tod des Hamburger Immobiliensammlers Jürgen Rieger vom Tisch. Rieger hatte 2008 Interesse am Bürohaus Europa in der Tonnaer Straße in Bad Langensalza in Thüringen bekundet. Bürgermeister Bernd Schönau (FDP) und auch der Landkreis Unstrut-Hainich schalteten sich in die Verhandlungen mit den ortsansässigen Eigentümern ein, um einen Verkauf an Neonazis zu verhindern. Erfolglos. Dann wurde es ruhig um das Bürohaus.

Nun aber zieht die Landesgeschäftsstelle der NPD in Thüringen in den weißen vierstöckigen Flachdachbau im Gewerbegebiet. Auch das »Amt Material- beschaffung« der rechtsextremen Partei soll aus Berlin in die thüringische Provinz verlegt werden, ebenso folgen der Germania-Versand und ein »Nordthüringenbote«. den kompletten Artikel auf bnr.de lesen

1 Kommentar
  1. […] Bad Langensalza – Protest – Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen […]

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Zum Abschluss der Kampagne »Kein Ort für Neonazis in Thüringen« nutzten am ersten Freitag im Oktober in Gera zahlreiche Initiativen aus ganz Thüringen, Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Stadt Gera und des Landes die Gelegenheit, sich zu vernetzen, sich über die Lage des Rechtsextremismus im Freistaat und Strategien zu dessen Bekämpfung auszutauschen sowie neue Impulse in Richtung der schwarz-roten Koalitionsverhandlungen in Erfurt zu senden. Das Seminar war eine Kooperationsveranstaltung des Landsbüros Thüringen der Friedrich Ebert Stiftung mit der Amadeu Antonio Stiftung.

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