Gemeinsam für Religionsfreiheit
Das Landratsamt hat die Kundgebung vor den Räumen der muslimischen Gemeinde, am Donnerstag 2.Juli, verboten. Doch kann davon ausgegangen werden, dass das Gericht das Verbot aufheben wird. Allein schon, weil in Jena und Erfurt die Kundgebungen unter dem gleichen Titel erlaubt wurden.

Die muslimische Gemeinde läd ab 9 Uhr zu einem »Tag der offenen Tür«. Vertreter_innen der jüdischen und evangelischen Gemeinden werden ab 9 Uhr ebenso vor Ort sein, wie Vertreter_innen des Bündnis gegen Rechtsextremismus. Es wäre schön noch mehr Menschen bis 12 Uhr (NPD hat von 9-11:30Uhr angemeldet) dort zu sehen und zu sprechen. Es wird Kaffee und Kuchen geben und wer etwas mitbringen möchte, zum interreligiösen Frühstück, der oder die soll sich nicht hindern lassen.
»Zeigen wir gelebte Solidarität mit den Menschen der muslimischen Gemeinde, stehen wir ihnen bei und zeigen gemeinsam, dass in Nordhausen Religionsfreiheit nicht nur ein Wort ist. Hier wird Religionsfreiheit gelebt, in einem interreligiösen Miteinander.«
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